BH - Begleithundeprüfung, was ist das?

Die Begleithundeprüfung (BH-Prüfung) dient zur Überprüfung der Gehorsamkeit des Hundes und dem davon abgängigen Verhalten in der Öffentlichkeit. Vor Prüfungsbeginn überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes, dem so genannten Wesenstest. Hunde, die Wesensmängel aufzeigen, werden sofort disqualifiziert.

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: Zu dem Ersten Teil, dem Unterordnungsteil, gehören folgende Disziplinen:

  • Fußgehen mit und ohne Leine
  • Tempowechsel, Anhalten und Wendungen
  • Durchgehen einer Menschengruppe
  • Sitzübungen und Ablegen in Verbindung mit Herankommen

Ebenso muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen.

Der zweite Teil der Prüfung wird nach dem bestandenen Unterordnungsteil außerhalb des Hundeplatzes durchgefuührt. Hierbei wird das Verhalten des Hundes beim Zusammentreffen mit Radfahrern, Fußgängen und Joggern, sowie anderen Hunden getestet. Während der gesamten Prüfung sind Hilfsmittel, wie z.B. Spielzeug zum Anlocken, oder Leckerlies untersagt.

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Anja Niemann